5 Fehler, die Reiter häufig bei der Saisonvorbereitung machen
Da wir uns schon sehr auf die bevorstehende Motorradsaison freuen, ist es wichtig, durch sorgfältige Vorbereitung für ein sicheres und angenehmes Erlebnis zu sorgen. Heute schauen wir uns genauer an, wie man sich richtig auf die Motorradsaison vorbereitet und wie man häufige Fallstricke vermeidet.

Fehler Nr. 1 – Keine Inspektion des Fahrrads durchführen
Die Motorradsaison zu beginnen, ohne Ihr Motorrad einer umfassenden Inspektion zu unterziehen, ist wie eine Einladung für Probleme. Wenn Ihr Motorrad monatelang abgestellt war, ist das Risiko ziemlich hoch, dass es noch nicht ganz bereit ist, auf die Straße zu kommen, bis Sie Folgendes überprüft haben:
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Reifen.Überprüfen Sie zunächst die Profiltiefe und den Reifendruck und stellen Sie sicher, dass diese den Empfehlungen des Herstellers entsprechen. Vergessen Sie auch nicht, die Reifen auf Risse und andere Beschädigungen zu überprüfen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihre örtliche Werkstatt.
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Bremsen.Wann haben Sie zuletzt die Bremsbeläge ausgetauscht? Sind sie noch einsatzfähig oder abgenutzt? Testen Sie auch die Festigkeit des Bremshebels/Pedals. Beide sollten sich nicht schwammig anfühlen oder Geräusche machen.
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Flüssigkeitsstände. Dazu gehören Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel. Die meisten Hersteller empfehlen, den Ölstand zu überprüfen, wenn das Motorrad gerade steht (auf dem Hauptständer), der Motor warm ist und seit 10 Minuten ausgeschaltet ist.
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Aufhängung. Sehen Sie irgendwelche Undichtigkeiten? Macht die Aufhängung beim Einfedern seltsame Geräusche? Wenn ja, vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer örtlichen Werkstatt, da die Wartung der Aufhängung viel Fachwissen und Spezialwerkzeug erfordert.
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Muttern und Schrauben. Überprüfen Sie alle Muttern und Schrauben gründlich und stellen Sie sicher, dass keine davon locker ist.

Fehler Nr. 2– Nicht langsam und vorsichtig beginnen
Nach einer längeren Pause vom Radfahren ist es wichtig, vorsichtig und langsam anzufangen und die erste Fahrt entspannt anzugehen. Der Nervenkitzel beim schnellen Fahren ist zwar unbestreitbar, aber die Folgen eines Unfalls sind es ganz sicher nicht.
An einigen Stellen kann es bis Ende Mai noch Kies oder Schutt auf der Straße geben. Seien Sie besonders aufmerksam, vor allem zu Beginn der Saison, wenn die Gefahr größer ist. Denken Sie auch daran, dass andere Verkehrsteilnehmer zu Beginn der Saison möglicherweise noch nicht daran gewöhnt sind, die Straße mit Motorrädern zu teilen.
Erwarte das Unerwartete!

Fehler Nr. 3– Nicht richtig ausgerüstet sein
Ihre Sicherheitsausrüstung ist ein wichtiger Bestandteil des Motorradfahrens. Sie kann buchstäblich den Unterschied ausmachen, ob Sie mit ein paar blauen Flecken nach Hause gehen oder wochenlang im Krankenhaus liegen. An persönlicher Ausrüstung sollten Sie generell nicht sparen.
Wenn Sie Ihre aktuelle Ausrüstung überprüfen, stellen Sie sicher, dass Ihr Helm unbeschädigt ist und sicher sitzt. Das Visier sollte frei von Kratzern sein, und Sie sollten einen Beschlagtest durchführen, um festzustellen, ob Sie ein Antibeschlagmittel oder sogar ein Pin-Lock-System anwenden müssen.
Ein Rückenprotektor, Schulter- und Ellbogenschützer sowie Hüft- und Knieschützer sind wichtige Ausrüstungsteile, auf die Sie beim Motorradfahren niemals verzichten sollten. Das Gleiche gilt für Ihre Stiefel: Sie sollten robust genug sein, um Ihre Füße und Schienbeine zu schützen, falls das Motorrad umfällt und Sie zwischen dem Motorrad und dem Boden eingeklemmt werden.
Hochwertige Sicherheitsausrüstung ist unerlässlich, um sich im Falle eines Unfalls zu schützen, und sollte daher vor Antritt der Fahrt oberste Priorität haben.

Fehler Nr. 4 –Ihre Fahrkünste nicht auffrischen
Das Motorradfahren erfordert besondere Fähigkeiten, und der Beginn der Saison ist der ideale Zeitpunkt, um diese Fähigkeiten aufzufrischen und zu verbessern. Wenn Sie Anfänger sind, empfehlen wir Ihnen, sich für einen Auffrischungskurs anzumelden, in dem erfahrene Ausbilder Ihnen wertvolle Tipps geben und Ihnen helfen können, eventuell angenommene schlechte Gewohnheiten abzulegen.
Aber auch erfahrene Fahrer können davon profitieren, grundlegende Fertigkeiten wie Bremsen, Kurvenfahren, Gleichgewichtsübungen bei langsamer Geschwindigkeit und natürlich Notfallmanöver zu wiederholen. Als Abenteuerfahrer ist es immer gut, an Offroad-Fahrkursen teilzunehmen, da die dort erlernten Fertigkeiten auch auf der Straße angewendet werden können.

Fehler Nr. 5– Unvorhersehbares Wetter nicht einkalkulieren
Der Frühling bringt oft unvorhersehbares Wetter mit sich, daher ist es wichtig, auf plötzliche Wetterumschwünge vorbereitet zu sein. Wir empfehlen, vor jeder Fahrt die Wettervorhersage zu überprüfen und sich entsprechend zu kleiden. Halten Sie für unerwartete Regenschauer eine Regenbekleidung bereit, falls Ihre Motorradbekleidung nicht wasserdicht ist. Auch plötzlicher Schneefall ist zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit, denken Sie also daran, wenn Sie losfahren.
Das Fahren bei widrigen Wetterbedingungen erfordert besondere Vorsicht. Seien Sie daher darauf vorbereitet, Ihre Geschwindigkeit anzupassen und einen sicheren Abstand einzuhalten. Und wie immer gilt: Eine gute Gewohnheit, um sicher unterwegs zu sein, ist, mit dem Unerwarteten zu rechnen!